
Wer weiß. Es gibt viele Gerüchte und Geschichten, die den Ursprung des Osterhasen beschreiben. Schon in vergangenen Zeiten wurden zur Osterzeit Speisen in den Kirchen geweiht. Dazu gehören auch Eier, die für Fruchtbarkeit stehen. Zum Spaß fingen die Eltern laut Überlieferungen an, diese Eier in den Gärten zu verstecken, damit ihre Kinder sie suchen konnten. Da nach den langen Wintern sich die Hasen zur gleichen Zeit in die Gärten auf Futtersuche begaben, wurden sie wohl für das Verstecken der Speisen verantwortlich gemacht. Auch Hasen sind, wie die Eier, Zeichen der Fruchtbarkeit, da sie mit jedem Wurf über 15 Jungtiere zur Welt bringen können. Eine andere Geschichte erzählt von dem Osterlamm, dem eigentlichen Symbol für das Osterfest. Nach einem misslungenen Backversuch wurde aus dem Lamm ein Hase. Seit dem gilt auch der Hase als Ostertier.
Da die Herkunft der Ostereier und Hasen nun geklärt ist, besteht noch die Frage: Warum sind die Ostereier eigentlich bunt? Hatten die Eltern die Eier für die Kinder so gut versteckt, dass sie sie selbst nicht mehr wiederfinden konnten? Die bunte Bemalung wäre dafür vielleicht eine Lösung. Natürlich stimmt das nicht und wie bei dem Osterhasen gibt es bei den bunten Eiern auch zwei mögliche Antworten. Die erste ist, dass die Ostereier in der Fastenzeit durch das Kochen haltbar gemacht wurden. Damit man sie unterscheiden konnte, wurden sie bemalt. Die zweite Antwort beruht auf einer christlichen Tradition. Demnach wurden die Eier rot gefärbt, denn Rot steht für das Blut Christi.
Nun wisst ihr einiges über die Ostersymbole und könnt in der familiären Osterrunde einen guten Eindruck hinterlassen.